Eva Strittmatter

Eva Strittmatter wurde am 8.2.1930 in Neuruppin geboren. 1947 begann sie an der Humboldt-Universität zu Berlin das Studium der Germanistik, Romanistik und Pädagogik. 1956 heiratete sie in zweiter Ehe Erwin Strittmatter. Nach dem Abschluss ihres Studiums, arbeitete sie freiberuflich beim Deutschen Schriftstellerverband der DDR als Lektorin. Seit 1954 war sie freie Schriftstellerin. Sie veröffentlichte eher unpolitische Werke, darunter vor allem Gedichte, aber auch Prosa für Kinder und Erwachsene.
Zu ihren und den Bekannten ihres Mannes zählten unter anderem die DDR-Schriftsteller Hermann Kant und Christa Wolf. Von 1960 bis 1972 unternahm sie in ihrer Eigenschaft als Mitglied der Auslandskommission des Schriftstellerverbandes der DDR zahlreiche Reisen in die Sowjetunion und nach Jugoslawien. 1993/1994 starben innerhalb von nur neun Monaten ihre Mutter, ihr Mann Erwin und ihr Sohn Matti. Sie lebte im brandenburgischen Schulzenhof, wohin sie 1957 mit ihrem Mann gezogen war. Dort starb sie am 3.1.2011 und wurde neben ihrem Mann beigesetzt.

Werke u.a.:

Lyrik
1973:  Ich mach ein Lied aus Stille
1975:  Mondschnee liegt auf den Wiesen
1977:  Die eine Rose überwältigt alles
1980:  Zwiegespräch, Aufbau-Verlag Berlin/DDR und Weimar
1983:  Heliotrop, Aufbau-Verlag Berlin/DDR und Weimar
1983:  Beweis des Glücks
1988:  Atem
1989:  Die heimliche Freiheit der Einsamkeit
1990:  Unterm wechselnden Licht
1991:  Einst habe ich drei Weiden besungen
1997:  Der Schöne (Obsession)
2001:  Morgens, abends
2002:  Liebe und Hass. Die geheimen Gedichte. 1970-1990
2005:  Der Winter nach der schlimmen Liebe. Gedichte.
2005:  Landschaft
2006:  Sämtliche Gedichte
2008:  Für meine Schulzenhof-Freunde.
2008:  Seele seltsames Gewächs
2009:  Wildbirnenbaum. Gedichte
2010:  Zwischenspiel, Plöttner Verlag
2011:  Auf einmal war es schon das Leben. Gedichte, Briefe, Essays.