August von Platen

platen

(eigentlich: Karl August Georg Maximilian Graf von Platen-Hallermünde) wurde am
24.10.1796 in Ansbach geboren.

Platen war Nachkomme eines alten, aber verarmten Adelsgeschlechts. Der Vater war Oberforstmeister des Markgrafen von Ansbach-Bayreuth. 1806 trat er in das Kadettenhaus in München ein, 1810 wechselte er ins Pagenhaus. 1814 meldete er sich zur Armee; 1815 machte er als Leutnant den Frankreichfeldzug gegen Napoleon mit, nahm aber an keinem Gefecht teil. 1818 erlangte er eine Dienstbefreiung zum Studium in Würzburg und Hof (vor allem Sprachen und Literatur). Ab 1826 hielt er sich, gefördert von seinem Verleger Cotta, überwiegend in Italien auf, wo er ein rastloses Wanderleben führte. Platen starb am 5.12.1835 in Syrakus.

Werke u.a.:

1821:  Ghaselen
1821:  Lyrische Blätter
1822:  Vermischte Schriften
1823:  Neue Ghaselen
1824:  Schauspiele
1825:  Sonette aus Venedig
1825:  Der Schatz des Rhampsinit (Tragikomödie)
1826:  Die verhändnißvolle Gabel (Komödie)
1828:  Gedichte
1829:  Der romantische Oedipus (Komödie)
1833:  Die Liga von Cambrai (Drama)
1833:  Geschichten des Königreichs Neapel von 1414 bis 1443
1834:  Gedichte (zweite, vermehrte Auflage)
1835:  Die Abassiden (Kleinepos)
1835:  Frühlingslieder