Martin Opitz
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(auch: Martinus Opitius, Opicius, M. O. v. Boberfeld(t), Pseudonym und Gesellschaftsname: Der Gekrönte) Opitz war Sohn eines Bunzlauer Fleischermeisters. Nach dem Besuch des Gymnasiums in Beuthen studierte er (ab 1619) in Heidelberg. Wegen der Einnahme der Stadt durch Spinolas Truppen wich er in das holländische Leyden aus und kehrte über Jütland im Sommer 1621 nach Schlesien zurück. Wegen der dortigen politischen Verhältnisse zog er bereits 1622 weiter ins reformierte Fürstentum Siebenbürgen, kehrte aber 1623 wieder zurück. Mit einer schlesischen Delegation anläßlich des Todes Erzherzog Karls kam er nach Wien, wo er wegen einer Stegreifdichtung die Würde eines kaiserlich gekrönten Poeten erhielt, der 1627 sogar die Nobilitierung folgte. |
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| Auf diplomatischen Reisen kam er nach Berlin, Dresden, Warschau, Prag, 1630 auch nach Paris. Als Sekretär und Historiograph des polnischen Königs Vladislav IV. starb er 1639 an der Pest. | |
Werke u.a.: |
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| 1616: Strenarum libellus | |
| 1617: Aristarchus sive de contemptu linguae teutonicae | |
| 1624: Buch von der Deutschen Poeterey | |
| 1625: Acht Bücher Deutscher Poematum | |
| 1630: Schäfferey von der Nimfen Hercinie | |
| 1631: Silvarum libri III. Epigrammatum liber unus | |
| 1633: Trostgedichte in Widerwärtigkeit des Krieges | |
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