Worte

Fritz Stavenhagen

im anfang war das wort
das nichts wurde zum ort
es nahm das dunkel fort
und wurde heimat, hort

und wort wurde zur brücke
auf der wir staunend stehn
auf der wir uns begegnet
wie im vorübergehn

auf dieser brücke stehend
hoch über jähem grund
erkennen wir uns wieder
an augen, haar und mund

und wort wurde zu worten
zu strom, zu wildem fluss
der uns ergreift und fortträgt
uns hebt, uns eint im kuss

ihr worte werdet mein licht
das nacht und dunkel bricht
und dann in meinem herzen
freilegt die letzte schicht

o wort, ich will dir danken
für deinen hehren klang'
der mir gebracht die eine
durch seinen tiefen sang.

                                                  Augsburg 12.09.2012

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Worte [Stavenhagen-22]

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