Georg Britting

Georg Josef Britting, geboren am 17.2.1891 in Regensburg, gestorben am 27.4.1964 in München, war ein deutscher Schriftsteller und Dichter. Sein Schaffen wurde vom literarischen Expressionismus beeinflusst; gelegentlich wird es dem Magischen Realismus zugeordnet: In scheinbar idyllischen Bildern entwickeln sich oft unwirklich anmutende, verstörende, bisweilen groteske und erschreckende Handlun-gen. Britting schrieb nicht in Mundart; seine künstlerisch komponierte Sprache spiegelt jedoch in Satzbau und Wortwahl Eigenheiten des süddeutschen Idioms wider. Als Dichter war Britting ein Meister konzentrierter, „dichter“ Aussagen, was auf seine Prosa abfärbte.

Werke u.a.:

1921  Der verlachte Hiob (Erzählungen)
1922  Das Storchennest. Eine Komödie.
1923  Das Herz. Ein Tanz auf dem Seil in einem Akt.
1927 Michael und das Fräulein und andere Geschichten
1930  Gedichte. Dresden
1932  Lebenslauf eines dicken Mannes, der Hamlet hieß. Roman.
1933  Die kleine Welt am Strom. Geschichten und Gedichte.
1933  Das treue Eheweib. Erzählungen.
1935  Der irdische Tag. Gedichte.
1937  Der bekränzte Weiher. Erzählungen.
1938  Das gerettete Bild. Erzählungen.
1939  Rabe, Roß und Hahn. Gedichte.
1941  Der Schneckenweg. Erzählungen.
1944  Lob des Weines. Gedichte.
1947  Die Begegnung. Gedichte.
1951  Unter hohen Bäumen. Gedichte.
1953  Afrikanische Elegie. Erzählung.
1953  Letternspuk (Kurzprosa).